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Indianerbanane (PawPaw)

Die Indianerbanane, botanisch Asimina triloba wird auch als Paw Paw, Dreilappige Papau oder Pawpaw bezeichnet. Sie stammt aus dem Osten Nordamerika. Die Frucht ähnelt eher einer Papaya als einer Banane. Sie gehört zu den Annonen- Rahmapfel- oder Flaschenbaumgewächsen. Schon damals schätzten die Indianer die Früchte wegen des Nährwertes und der Inhaltsstoffe.

Wuchs

Die Pflanze wächst als schmalkroniger Baum sehr langsam, wird aber mit zunehmenden Alter zwischen 3 und 5 m hoch. Sie ist auch in unseren Breitengraden frosthart und verträgt durchaus Temperaturen von bis zu - 25 Grad Celsius. Trotz der Frosthärte ist es ratsam, diese wertvolle Pflanze die ersten drei Jahre im Kübel zu halten und nur in den Halbschatten zu stellen. Danach kann die Pflanze an einen sonnigen Standort ausgepflanzt werden. Überwintern sollten Sie die Paw Paw die ersten drei Jahre in einem kühlen hellen Raum. Um eine Frostrissbildung des Stamms bei Wintersonne und Frösten zu vermeiden, ist ein Weißanstrich des Stammes empfehlenswert. Alternativ kann auch mit einer Schilfmatte oder mit Vlies der Stamm beschattet werden.

Blüte und Blatt

Die Asimina triloba blüht im April-Mai mit purpurfrarbenen bis roten Glockenblüten. Die Blüten der Paw Paw werden nicht von den hier heimischen Insekten bestäubt. Hier hilft der Hobbygärtner mit einem Pinsel nach, indem der Pollen einer anderen Indianerbananensorte in die Blüte gegeben wird. Dies klappt ganz gut. Die bis zu 30 cm langen, hellgrünen, dünnen Blätter färben sich im Herbst goldgelb, bevor sie von der Pflanze fallen.

Frucht

Nach erfolgreicher Bestäubung reifen von August bis Oktober die Früchte heran. Der Geschmack dieser Frucht ist süß, das Aroma erinnert an eine Mischung aus Banane/Mango/Melone mit einem leichten Vanilleton. Die Paw Paw ist fruchtiger als die Banane. Die Konsistenz des cremeweiß bis gelblichen Fruchtfleisches ähnelt der einer Banane bis hin zu Avocado. Der Reifezeitpunkt liegt, je nach Sorte, in September bis Oktober. Wenn die Schale etwas aufhellt und zugleich dunkle Flecken bekommt, ist die Frucht reif. Das reife Fruchtfleisch kann mit einem Löffel aus der Schale geschabt werden. Es ist reich an ungesätigten Fettsäuren und Proteinen, enthält Kalium, Kalzium und Eisen, sowie Vitamin C und E. Frisch verzehrt oder zu Mus, Sorbet oder als Smoothie oder in Quarkspeisen verarbeitet, können die Früchte entsprechend verwertet werden.

Anspruch

Die Pflanze beansprucht tiefgründigen Boden, sie verträgt Sonne bis Halbschatten. In den ersten drei Jahren sollte die Pflanze in den Halbschatten gepflanzt werden um Frostrisse zu vermeiden. Ein mäßig feuchter, durchlässiger Lehmboden ist ideal, Staunässe hingegen ist zu vermeiden. Zu magere oder sandige Böden sollten mit Kompost oder Humus aufbereitet werden. Bei anhaltender Trockenheit sollte die Paw Paw zusätzlich gewässert werden, damit sie nicht trocken wird.
Wird die Pflanze zu groß, kann sie durchaus einen Rückschnitt vertragen. Damit die angesetzten Früchte gut ausreifen können, werden die Blätter entfernt, die durch Schattenwurf die Ausreife beeinträchtigen könnten. Krankheiten oder Schädlinge konnten bislang an der Paw Paw noch nicht festgestellt werden.

Sorten

Es gibt zahlreiche Sorten der Indianerbanane. Beispielsweise Davis, Overleese und Mango. Diese Sorten sind nicht selbstfruchtbar. Um garantierten Fruchtertrag zu bekommen, sollten wenigstens zwei unterschiedliche Sorten gepflanzt werden. Die Sorten Prima 1216 und Sunflower sind weitestgehend selbstfruchtbar. Aber auch hier verbessert sich der Fruchtertrag, wenn eine weitere, andere Sorte zusätzlich gepflanzt wird. Die einzelnen, veredelten Sorten unterscheiden sich leicht im Erntezeitpunkt, der zwischen September und Oktober liegen kann, sowie in der Fruchtgröße, ggf. leicht im Geschmack und Aussehen. 

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Indianerbanane (PawPaw)

Die Indianerbanane, botanisch Asimina triloba wird auch als Paw Paw, Dreilappige Papau oder Pawpaw bezeichnet. Sie stammt aus dem Osten Nordamerika. Die Frucht ähnelt eher einer Papaya als einer Banane. Sie gehört zu den Annonen- Rahmapfel- oder Flaschenbaumgewächsen. Schon damals schätzten die Indianer die Früchte wegen des Nährwertes und der Inhaltsstoffe.

Wuchs

Die Pflanze wächst als schmalkroniger Baum sehr langsam, wird aber mit zunehmenden Alter zwischen 3 und 5 m hoch. Sie ist auch in unseren Breitengraden frosthart und verträgt durchaus Temperaturen von bis zu - 25 Grad Celsius. Trotz der Frosthärte ist es ratsam, diese wertvolle Pflanze die ersten drei Jahre im Kübel zu halten und nur in den Halbschatten zu stellen. Danach kann die Pflanze an einen sonnigen Standort ausgepflanzt werden. Überwintern sollten Sie die Paw Paw die ersten drei Jahre in einem kühlen hellen Raum. Um eine Frostrissbildung des Stamms bei Wintersonne und Frösten zu vermeiden, ist ein Weißanstrich des Stammes empfehlenswert. Alternativ kann auch mit einer Schilfmatte oder mit Vlies der Stamm beschattet werden.

Blüte und Blatt

Die Asimina triloba blüht im April-Mai mit purpurfrarbenen bis roten Glockenblüten. Die Blüten der Paw Paw werden nicht von den hier heimischen Insekten bestäubt. Hier hilft der Hobbygärtner mit einem Pinsel nach, indem der Pollen einer anderen Indianerbananensorte in die Blüte gegeben wird. Dies klappt ganz gut. Die bis zu 30 cm langen, hellgrünen, dünnen Blätter färben sich im Herbst goldgelb, bevor sie von der Pflanze fallen.

Frucht

Nach erfolgreicher Bestäubung reifen von August bis Oktober die Früchte heran. Der Geschmack dieser Frucht ist süß, das Aroma erinnert an eine Mischung aus Banane/Mango/Melone mit einem leichten Vanilleton. Die Paw Paw ist fruchtiger als die Banane. Die Konsistenz des cremeweiß bis gelblichen Fruchtfleisches ähnelt der einer Banane bis hin zu Avocado. Der Reifezeitpunkt liegt, je nach Sorte, in September bis Oktober. Wenn die Schale etwas aufhellt und zugleich dunkle Flecken bekommt, ist die Frucht reif. Das reife Fruchtfleisch kann mit einem Löffel aus der Schale geschabt werden. Es ist reich an ungesätigten Fettsäuren und Proteinen, enthält Kalium, Kalzium und Eisen, sowie Vitamin C und E. Frisch verzehrt oder zu Mus, Sorbet oder als Smoothie oder in Quarkspeisen verarbeitet, können die Früchte entsprechend verwertet werden.

Anspruch

Die Pflanze beansprucht tiefgründigen Boden, sie verträgt Sonne bis Halbschatten. In den ersten drei Jahren sollte die Pflanze in den Halbschatten gepflanzt werden um Frostrisse zu vermeiden. Ein mäßig feuchter, durchlässiger Lehmboden ist ideal, Staunässe hingegen ist zu vermeiden. Zu magere oder sandige Böden sollten mit Kompost oder Humus aufbereitet werden. Bei anhaltender Trockenheit sollte die Paw Paw zusätzlich gewässert werden, damit sie nicht trocken wird.
Wird die Pflanze zu groß, kann sie durchaus einen Rückschnitt vertragen. Damit die angesetzten Früchte gut ausreifen können, werden die Blätter entfernt, die durch Schattenwurf die Ausreife beeinträchtigen könnten. Krankheiten oder Schädlinge konnten bislang an der Paw Paw noch nicht festgestellt werden.

Sorten

Es gibt zahlreiche Sorten der Indianerbanane. Beispielsweise Davis, Overleese und Mango. Diese Sorten sind nicht selbstfruchtbar. Um garantierten Fruchtertrag zu bekommen, sollten wenigstens zwei unterschiedliche Sorten gepflanzt werden. Die Sorten Prima 1216 und Sunflower sind weitestgehend selbstfruchtbar. Aber auch hier verbessert sich der Fruchtertrag, wenn eine weitere, andere Sorte zusätzlich gepflanzt wird. Die einzelnen, veredelten Sorten unterscheiden sich leicht im Erntezeitpunkt, der zwischen September und Oktober liegen kann, sowie in der Fruchtgröße, ggf. leicht im Geschmack und Aussehen. 

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