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Stachelbeeren - Ribes uva-crispa

 Ab Juni werden die ersten Stachelbeeren reif.

Stachelbeeren gehören zu der Familie der Stachelbeergewächse, zur Gattung Ribes. Botanisch: Ribes uva-crispa. Sie sind in ganz Europa, Vorderasien und Nordafrika verbreitet. Der anspruchslose, wüchsige Beerenstrauch hat streng genommen gar keine Stacheln, sondern Dornen. Trotzdem hat sich der Name Stachelbeere im deutschen Sprachgebrauch eingebürgert und etabliert.

Stachelbeeren gedeihen als Flachwurzler auf nahezu allen Böden, sind anspruchslos und tolerant gegenüber Witterung und absolut frosthart.
Nach der Blüte mit kleinen, hängenden glöckchenförmigen Blüten entwickeln sich im Zeitraum Juni bis August die Früchte. Es gibt zahlreiche Sorten, die sich durch Reifezeiten, Schalenfarbe, Geschmack und Intensität der Bestachelung unterscheiden. Stachelbeeren sind selbstfruchtbar. Für einen hohen und guten Fruchtertrag sind unterschiedliche Stachelbeersorten jedoch förderlich. Bei der Pflanzung von frühen und späten Sorten kann die Erntesaison von Ende Juni bis Ende August ausgeweitet werden.

Die Stachelbeere ist mit ihren farbenfrohen Fruchtfarben ein wahrer Blickfang im Garten. Von hellgelben Sorten wie Hinnonmäki gelb oder Macherauchs Resistenta, über hellgrüne bis dunkelrgrüne Sorten wie Invicta oder Tatjana bis hin zu roten und dunkelroten Sorten wie Hinnonmäki rot, Pax, sind alle Farbnuancen an Stachchelbeersorten zu bekommen. Fast dornenlose oder dornenarme Stachelbeersorten wie Captivator oder Spinefree zeichnen sich aufgrund ihrer nur geringen bis gar nicht vorhanden Bestachelung dadurch aus, daß die Verletzungsgefahr bei der Ernte so gut wie nicht vorhanden ist. So können insbesondere auch Kinder hier zum Naschen der Früchte an die Sträucher und Beerenstämme gehen, ohne sich durch Stacheln zu verletzen.
Stachelbeeren sind für den Frischverzehr direkt vom Strauch eine ideale Nachfrucht. Der frischsäuerliche bis süße Geschmack ist angenehm.
Soll die Stachelbeere verarbeitet werden, bietet sich beispielsweise das Kochen von Fruchtgrütze an, je nach Verfügbarkeit der Rote Stachelbeere, Grüne Stachelbeere, Gelbe Stachelbeere kann eine Rote Grütze, Gelbe Grütze oder Grüne Grütze zusammen mit anderen Beerenfrüchten gekocht werden.

Ein besonderes Highlight ist die Zubereitung einer Stachelbeer-Baiser-Torte.

Für den Rührteig benötigen Sie:

125 g Zucker, 125 g Butter, 4 Eigelb, 175 g Weizenmehl Type 550, 2 TL Backpulver, 5 EL Milch
Butter und Zucker werden zusammen schaumig schlagen, nach und nach wird dann das Eigelb dazugeben. Mehl und Backpulver werden miteinander vermischt und untergerührt.  Zum Schluss kommt die Milch dazu, es wird weiter gerührt, bis ein cremiger Teig entsteht. Der fertige Teig wird halbiert und auf zwei gefettete Springformen verteilt. Bei Ober-/Unterhitze wird der Backofen auf 160 Grad vorgeheizt.

Für die Baiser-Masse benötigen Sie:

4 Eiweiß, 2 EL handwarmes Wasser, 10 Tropfen Zitronenbacköl, 150 g Zucker, ½ TL Backpulver, 100 g gehobelte Mandeln
Das Eiweiß wird mit handwarmem Wasser steif geschlagen, dazu kommt das Zitronenbacköl, anschließend langsam der Zucker durch langsames einrieseln. Zum Schluss kann eine Messerspitze Backpulver mit in die Baiser-Masse gegeben werden, damit sie beim Backen fest bleibt.
Auf den beiden Böden wird je die Hälfte der Baiser-Masse verteilt, dann je 50 g Mandeln darüber gestreut. Die beide Böden werden jetzt im Vorgeheizten Backofen nacheinander etwa 35 bis 40 Minuten goldgelb gebacken. Wenn sich die Baiser-Masse fest anfühlt sind die Böden fertig. Je nach Ofentyp kann die Backzeit ein wenig variieren. Die Böden kühlen nach dem Backen aus.

Für die Füllung benötigen Sie:

600-700 Gramm frische Stachelbeeren, 1 Packung (für für 1/2 l Flüssigkeit) Vanille-Puddingpulver, 2 EL Zucker, 500 ml Sahne, 1 Päckchen Vanille-Zucker, 1 Packung Sahnesteif


Mit etwas Flüssigkeit (1/2 Liter Wasser oder Saft) wird auf dem Herd das Vanille-Puddingpulver angedickt, der Zucker dazu gegeben und umgerührt. Den Topf vom Herd nehmen, die Stachelbeeren in die warme Masse geben., Anschließend auskühlen lassen.
Im letzten Arbeitsgang wird nun die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif geschlagen. Der eine ausgekühlte Boden wird auf eine Tortenplatte gelegt. Ideal ist ggf. der Einsatz eines Tortenrings, der bei der weiteren Zubereitung helfen kann. Die erkaltete Stachelbeer-Masse wird nun auf den ersten Boden gegeben, anschließend die geschlagene Sahne über den Früchten verteilt. Nun wird die zweite ausgekühlte Tortenplatte abschließend aufgelegt. Die Torte wird nun im Kühlschrank kalt gestellt. Vor dem Servieren den Tortenring entfernen, ggf. die Seiten noch mit ein paar Mandelsplittern bedecken.

Standort und Pflege von Stachelbeeren:

Als unkomplizierte und anspruchslose Pflanze kann die Stachelbeere auf fast allen Gartenböden stehen. Sie braucht sie wenig Pflege, kann auch im Topf wachsen und reichlich Früchte tragen. Eine Kübelpflanzung ist somit gut möglich, zumal sie ausgesprochen frosthart ist und im Winter nicht gegen Frost geschützt werden muss.  Ein regelmäßiger Auslichtungsschnitt bekommt den Pflanzen gut. Älteres, getragenes Fruchtholz wird aus der Pflanze herausgeschnitten und somit das Wachstum von neuen Trieben angeregt. Der Strauch trägt danach noch besser an neuen Fruchttrieben. Eine Düngung mit organischem Beerendünger unterstützt die Entwicklung der Blütenbildung und des Fruchtertrages von Stachelbeersträuchern.
Stachelbeere Pflanzen, ob Sträucher, Halbstamm (Fußstamm/ niedriges Stämmchen) oder Hochstamm mögen humose durchlässige, nicht zu trockene Böden. Sie sind zuverlässig winterhart und gedeihen auch unter weniger guten Bedingungen.
Die unkomplizierten Pflanzen brauchen wenig Pflege und können auch im Topf wachsen und reichlich Früchte tragen. Ein regelmäßiger Schnitt bekommt den Pflanzen gut und sie tragen danach oft noch besser.

Stachelbeeren - Ribes uva-crispa  Ab Juni werden die ersten Stachelbeeren reif. Stachelbeeren gehören zu der Familie der Stachelbeergewächse, zur Gattung Ribes.... mehr erfahren »
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Stachelbeeren - Ribes uva-crispa

 Ab Juni werden die ersten Stachelbeeren reif.

Stachelbeeren gehören zu der Familie der Stachelbeergewächse, zur Gattung Ribes. Botanisch: Ribes uva-crispa. Sie sind in ganz Europa, Vorderasien und Nordafrika verbreitet. Der anspruchslose, wüchsige Beerenstrauch hat streng genommen gar keine Stacheln, sondern Dornen. Trotzdem hat sich der Name Stachelbeere im deutschen Sprachgebrauch eingebürgert und etabliert.

Stachelbeeren gedeihen als Flachwurzler auf nahezu allen Böden, sind anspruchslos und tolerant gegenüber Witterung und absolut frosthart.
Nach der Blüte mit kleinen, hängenden glöckchenförmigen Blüten entwickeln sich im Zeitraum Juni bis August die Früchte. Es gibt zahlreiche Sorten, die sich durch Reifezeiten, Schalenfarbe, Geschmack und Intensität der Bestachelung unterscheiden. Stachelbeeren sind selbstfruchtbar. Für einen hohen und guten Fruchtertrag sind unterschiedliche Stachelbeersorten jedoch förderlich. Bei der Pflanzung von frühen und späten Sorten kann die Erntesaison von Ende Juni bis Ende August ausgeweitet werden.

Die Stachelbeere ist mit ihren farbenfrohen Fruchtfarben ein wahrer Blickfang im Garten. Von hellgelben Sorten wie Hinnonmäki gelb oder Macherauchs Resistenta, über hellgrüne bis dunkelrgrüne Sorten wie Invicta oder Tatjana bis hin zu roten und dunkelroten Sorten wie Hinnonmäki rot, Pax, sind alle Farbnuancen an Stachchelbeersorten zu bekommen. Fast dornenlose oder dornenarme Stachelbeersorten wie Captivator oder Spinefree zeichnen sich aufgrund ihrer nur geringen bis gar nicht vorhanden Bestachelung dadurch aus, daß die Verletzungsgefahr bei der Ernte so gut wie nicht vorhanden ist. So können insbesondere auch Kinder hier zum Naschen der Früchte an die Sträucher und Beerenstämme gehen, ohne sich durch Stacheln zu verletzen.
Stachelbeeren sind für den Frischverzehr direkt vom Strauch eine ideale Nachfrucht. Der frischsäuerliche bis süße Geschmack ist angenehm.
Soll die Stachelbeere verarbeitet werden, bietet sich beispielsweise das Kochen von Fruchtgrütze an, je nach Verfügbarkeit der Rote Stachelbeere, Grüne Stachelbeere, Gelbe Stachelbeere kann eine Rote Grütze, Gelbe Grütze oder Grüne Grütze zusammen mit anderen Beerenfrüchten gekocht werden.

Ein besonderes Highlight ist die Zubereitung einer Stachelbeer-Baiser-Torte.

Für den Rührteig benötigen Sie:

125 g Zucker, 125 g Butter, 4 Eigelb, 175 g Weizenmehl Type 550, 2 TL Backpulver, 5 EL Milch
Butter und Zucker werden zusammen schaumig schlagen, nach und nach wird dann das Eigelb dazugeben. Mehl und Backpulver werden miteinander vermischt und untergerührt.  Zum Schluss kommt die Milch dazu, es wird weiter gerührt, bis ein cremiger Teig entsteht. Der fertige Teig wird halbiert und auf zwei gefettete Springformen verteilt. Bei Ober-/Unterhitze wird der Backofen auf 160 Grad vorgeheizt.

Für die Baiser-Masse benötigen Sie:

4 Eiweiß, 2 EL handwarmes Wasser, 10 Tropfen Zitronenbacköl, 150 g Zucker, ½ TL Backpulver, 100 g gehobelte Mandeln
Das Eiweiß wird mit handwarmem Wasser steif geschlagen, dazu kommt das Zitronenbacköl, anschließend langsam der Zucker durch langsames einrieseln. Zum Schluss kann eine Messerspitze Backpulver mit in die Baiser-Masse gegeben werden, damit sie beim Backen fest bleibt.
Auf den beiden Böden wird je die Hälfte der Baiser-Masse verteilt, dann je 50 g Mandeln darüber gestreut. Die beide Böden werden jetzt im Vorgeheizten Backofen nacheinander etwa 35 bis 40 Minuten goldgelb gebacken. Wenn sich die Baiser-Masse fest anfühlt sind die Böden fertig. Je nach Ofentyp kann die Backzeit ein wenig variieren. Die Böden kühlen nach dem Backen aus.

Für die Füllung benötigen Sie:

600-700 Gramm frische Stachelbeeren, 1 Packung (für für 1/2 l Flüssigkeit) Vanille-Puddingpulver, 2 EL Zucker, 500 ml Sahne, 1 Päckchen Vanille-Zucker, 1 Packung Sahnesteif


Mit etwas Flüssigkeit (1/2 Liter Wasser oder Saft) wird auf dem Herd das Vanille-Puddingpulver angedickt, der Zucker dazu gegeben und umgerührt. Den Topf vom Herd nehmen, die Stachelbeeren in die warme Masse geben., Anschließend auskühlen lassen.
Im letzten Arbeitsgang wird nun die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif geschlagen. Der eine ausgekühlte Boden wird auf eine Tortenplatte gelegt. Ideal ist ggf. der Einsatz eines Tortenrings, der bei der weiteren Zubereitung helfen kann. Die erkaltete Stachelbeer-Masse wird nun auf den ersten Boden gegeben, anschließend die geschlagene Sahne über den Früchten verteilt. Nun wird die zweite ausgekühlte Tortenplatte abschließend aufgelegt. Die Torte wird nun im Kühlschrank kalt gestellt. Vor dem Servieren den Tortenring entfernen, ggf. die Seiten noch mit ein paar Mandelsplittern bedecken.

Standort und Pflege von Stachelbeeren:

Als unkomplizierte und anspruchslose Pflanze kann die Stachelbeere auf fast allen Gartenböden stehen. Sie braucht sie wenig Pflege, kann auch im Topf wachsen und reichlich Früchte tragen. Eine Kübelpflanzung ist somit gut möglich, zumal sie ausgesprochen frosthart ist und im Winter nicht gegen Frost geschützt werden muss.  Ein regelmäßiger Auslichtungsschnitt bekommt den Pflanzen gut. Älteres, getragenes Fruchtholz wird aus der Pflanze herausgeschnitten und somit das Wachstum von neuen Trieben angeregt. Der Strauch trägt danach noch besser an neuen Fruchttrieben. Eine Düngung mit organischem Beerendünger unterstützt die Entwicklung der Blütenbildung und des Fruchtertrages von Stachelbeersträuchern.
Stachelbeere Pflanzen, ob Sträucher, Halbstamm (Fußstamm/ niedriges Stämmchen) oder Hochstamm mögen humose durchlässige, nicht zu trockene Böden. Sie sind zuverlässig winterhart und gedeihen auch unter weniger guten Bedingungen.
Die unkomplizierten Pflanzen brauchen wenig Pflege und können auch im Topf wachsen und reichlich Früchte tragen. Ein regelmäßiger Schnitt bekommt den Pflanzen gut und sie tragen danach oft noch besser.

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