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Gartenarbeiten im März – Tipps und Ratschläge für Ihren Garten

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,

der Februar überraschte uns in diesem Jahr mit Regen, Sturm, viel zu wenig Sonne, dafür aber mit viel zu warmen Temperaturen. An vielen Stellen zeigen sich deutlich die ersten frühblühenden Zwiebelpflanzen, sowie die auffälligen winterblühenden Sträucher wie Duftschneeball , Zaubernuss  und die Duft-Heckenkirsche. Den ein oder anderen hat es sicherlich schon in den Garten getrieben, um erste Arbeiten vorzunehmen.

 

Neue Erdbeerpflanzen ab heute wieder verfügbar!

Direkt zum Start in den März sind jetzt unsere beliebten Erdbeerpflanzen  wieder verfügbar. Legen Sie direkt los und pflanzen neue Erdbeeren für die kommende Erdbeerernte. An frostfreien Tagen kann direkt ins Beet gepflanzt werden. Sollten kalte, frostige Wetterperioden angekündigt werden, decken Sie kurzfristig die Beete mit dünnem Pflanzenvlies / Frostschutzvlies ab.

Informationen rund um das Pflanzen und Pflegen von Erdbeeren erhalten Sie hier.

 

Pflege von Obstbäumen

Schauen Sie zunächst, wie der Zustand des Gartens jetzt nach dem Sturm aussieht. Äste und Zweige, die gebrochen sind, sollten sauber aus der Pflanze herausgeschnitten werden. Sind Risswunden im Holz, die nicht zurückgeschnitten werden können, sollten offenliegende Stellen oder großflächige Schnitte mit einem Wundverschlussmittel dünn verstrichen werden. Stark gebogene und nicht mehr aufrichtbare Zweige sollten ebenso aus der Pflanze herausgeschnitten werden. Gegebenenfalls können aber auch für die Pflanze wichtige Leittriebe vorsichtig wieder hoch- und eingebunden werden, um die Pflanzenstruktur zu erhalten. Schlagen Sie dazu Pfähle   oder Pfosten ein, an denen gebogene Triebe und Zweige auch in vielen Fällen wieder angebunden werden können, wenn diese nicht gebrochen sind. Eine Düngung mit organischem Gartendünger tut jetzt den Pflanzen gut, um wieder zügig heranzuwachsen.  Mithilfe von Harke und Rechen, sammeln Sie kleinere Äste, Laub, herumfliegende Triebe und sonstige Dinge zusammen, die sich im Winter im Garten angesammelt werden. Das Material kann u. a. auf dem Hochbeet ausgebracht werden, wenn dieses abgesackt ist und wieder aufgefüllt werden soll. Alternativ kommt alles auf den Kompost oder in die Grünschnitt-Tonne.

Schnitt von Sträuchern

Falls nicht bereits bei milderen Temperaturen im Januar oder Februar erfolgt, können jetzt noch Blüten- und Ziersträucher geschnitten werden. Bei früh blühenden Sträuchern werden jedoch nur zu dichte und lange Triebe ausgeschnitten, spätsommerblühende Sträucher wie beispielsweise Sommerflieder und Strauchortensien und Rispenhortenisen können jetzt, falls noch nicht erfolgt, richtig kurz geschnitten werden, da sie am einjährigen Holz blühen.

Schnitt von Rosen und und Heidepflanzen

Zur beginnenden Forsythienblüte ist der richtige Zeitpunkt den Rosen den letzten Feinschnitt vor der kommenden Blühsaison zu verpassen. Trockene und braune Triebe werden bis ins kräftige, gesunde Holz zurückgeschnitten, Bodendeckerrosen werden eingekürzt, so daß sie aus der Basis neue, kräftige Blütentriebe bilden können. Anschließend wird mit Rosendünger oder einem organischen Blütendünger gedüngt. Bei der Sommer- und Winterheide wird jetzt ebenfalls der Rückschnitt der verblühten Triebe vorgenommen. Für eine gute Entwicklung kann mit Rhododendrondünger gedüngt werden oder etwas Moorbeetpflanzenerde zwischen den einzelnen Pflanzen ausgebracht werden, um den leicht sauren pH-Wert des Bodens zu optimieren. Dieser ist für die Entwicklung von Heidepflanzen ideal.

Schnitt von Obstgehölzen

Besondere Aufmerksamkeit sollte der Pflege von Obstgehölzen gewidmet werden. Jetzt sind spätestens Obstbäume und Beerensträucher zu schneiden. Schneiden Sie aber nicht zu viele Triebe aus Obstbäumen heraus. Um neue, fruchttragende Triebe zu bekommen, werden jetzt mithilfe von Kokosstrick etc. einige Triebe aus der Krone heraus in die Waagerechte gebunden. Eingeschlagene Pfosten in der Erde oder stabile Erdnägel (Heringe) dienen hier wie beim Abspannen von Zeltleinen als Anker im Boden für die Bindungen. Die heruntergebundenen Triebe bilden Fruchttriebe mit Blütenknospen und stellen so wichtige, neue fruchttragende Äste für die nächsten Jahre da. Hingegen werden alte, verholzte und vergreiste Äste aus der Baumkrone genommen, damit sie Licht und Luft bekommt. Bei Strauchbeerenobst werden dicke, vergreiste und schwache Triebe direkt an der Basis der Pflanze herausgeschnitten, Bei Himbeeren und Brombeeren  die alten, getragenen Triebe, falls dies nicht schon im Herbst letzten Jahres erfolgt ist. Eine anschließende Düngegabe mit organischem Obst- und Beerendünger direkt um die Pflanze in das Erdreich eingearbeitet, erfolgt jetzt ebenfalls. Insbesondere bei kleineren Obstbäumen sollte hier darauf geachtet werden, daß die sogenannte Baumscheibe (bewuchsfreie Fläche unmittelbar um die Pflanze) frei ist. Hierüber kann gedüngt und bei Bedarf im Sommer auch gewässert werden. Falls nicht ebenfalls im Herbst schon ausgebracht, kann jetzt auch noch reifer, gesiebter Kompost um die Pflanzen verteilt und in die obere Bodenschicht eingeharkt werden, um den Humusanteil zu verbessern.

Kontrolle des biotechnischen Pflanzenschutzes

Sind noch Pflanzpfähle stabil, hält die Bindung von stützbedürftigen Obstbäumen, ist Bindematerial durchgescheuert oder schneidet gar in den Baum ein? Nehmen Sie erneute Bindungen an stabilen Pfählen vor. Durch das Dickenwachstum von Stämmen und Ästen während der Vegetationsperiode sollte jährlich die Bindung überprüft und erneuert werden. Wie ist der Zustand von Leimringen und Wellpappschutzgürteln um die Obstbäume? Auch hier können jetzt zu beginnt des Frühlings entsprechende Maßnahmen durchgeführt werden.