Wir machen mit! Unser Konjunktur Rabatt von 2 Prozent auf alle Artikel bis zum 31.12.2020. Der Abzug erfolgt automatisch im Warenkorb am Ende ihrer Bestellung.

Versand innerhalb von 48 Stunden 05231-3077334 ab 99€ Versandkostenfrei** Sichere Zahlungsmethoden facebook instagram Login / Registrieren

Gartenarbeiten im Oktober - Tipps und Ratschläge für Ihren Garten

Liebe Gartenfreunde,

schon ist der Oktober da! Für die meisten wohl der Herbstmonat schlechthin. An dieser Stelle informieren wir Sie über die wichtigsten anfallenden Gartenarbeiten im Monat Oktober. Sicherlich kann nicht alles an dieser Stelle genannt werden. Individuelles Gärtnern erfordert auch die ein oder andere hier nicht aufgeführte Maßnahme. Die typischsten und gängigsten anfallenden Themen sprechen wir an dieser Stelle an.

Auch wenn im Oktober tagsüber in der Sonne noch warme Stunden zum Arbeiten im Garten einladen, ist es doch schon wieder recht zeitig dunkel und die Nächte sind entsprechend länger und kälter. Trotzdem bezaubert uns der Herbst mit färbendem Blattlaub und den letzten späten Blütenständen von Stauden und Rosen in der tief stehenden Sonne immer wieder und gibt positive Stimmung, den Garten winterfest zu machen.

Der Oktober ist der wichtigste Pflanzmonat im Herbst. Sämtliche Gehölze wie Obstbäume, Beerensträucher, Ziersträucher, Heckenpflanzen und Rosen werden idealerweise jetzt gepflanzt. Das Pflanzenwachstum ist abgeschlossen, das Laub, was so gut wie von den Pflanzen gefallen ist oder sich zumindest in Herbstfärbung auf den baldigen Laubabwurf vorbereitet, hat jetzt keinen Verdunstungsstress mehr. Die Pflanze muss im Herbst „nur“ anwachsen und sich nicht noch zusätzlich mit Wasser versorgen. Die Wurzelbildung kann gut im noch warmen Gartenboden erfolgen. Auch für das Pflanzen von wurzelnackten Freilandgehölzen – früher die gängigste Pflanzmethode – ist teils immer noch üblich und ab Oktober der richtige Zeitpunkt. Neben Gehölzen können auch einige Stauden wie Strauchpfingstrosen oder auch Rhabarberstauden gepflanzt werden. Sie wurzeln an und überwintern, um im zeitigen Frühjahr sofort loswachsen zu können. Sollen Pflanzen im Garten umziehen, kann dies auch bereits ab Oktober gut geschehen. Die Pflanzen werden mit Ballen ausgestochen, entnommen und mit etwas Gartenkompost und organischem Gartendünger an neuer Stelle im Garten positioniert. Nach einem gründlichen Angießen können die Pflanzen anwurzeln. Ein angelegter Gießrand hilft dabei, das Gießwasser (auch im Folgejahr!) direkt in den Wurzelballen zu geben, wo es benötigt wird.

Für das letzte Setzen von Tulpen- und Lilienzwiebeln ist jetzt noch Zeit. Verblühte Sommerblumen und Stauden werden zurückgeschnitten, als Schutz gegen den Frost aber gerne etwas länger stehen gelassen. Das Ausputzen erfolgt erst im Frühjahr vor dem neuen Austrieb. Um Pampasgras vor Nässe und Frost zu schützen, wird dieses einfach eingebunden. So dringt nicht zu viel Nässe in den Staudenballen. Die zusammengebundenen Halme schützen die Staude vor dem Frost.

Knollen von sommerblühenden Stauden wie Dahlien und Gladiolen werden nach der Blüte aus dem Boden geholt. Sie werden auf etwas ausgelegtem Zeitungspapier im Karton oder Spankorb, etc. an luftiger aber frostfreier Stelle im Keller oder der Garage gelagert.

Zu überwinternde Sommerblumen, sowie mediterrane Kübelpflanzen wie Olivenbäume, Palmen, Zitrusgewächse, Bouganvillie oder auch junge Feigenpflanzen ziehen nach und nach ins frostsichere Quartier ins Haus um. Ein kühler luftiger, nicht zu dunkler Fensterplatz ist für die Überwinterung ideal.

Im Gemüsegarten sollten vor den ersten stärkeren Frösten Gurken, Kürbis, die letzten Tomaten, Paprika, etc. geerntet werden, sofern sie nicht im Gewächshaus stehen und dort noch nachts vor Frösten geschützt sind. Danach wird spätes Gemüse wie Sellerie, Rote Beete, Rüben, und die Spätsorten von Kartoffeln geerntet und im Keller gelagert.

Bei dieser Gelegenheit kann das Nutzbeet umgegraben werden. Unliebsames Kraut wird bei der Gelegenheit gleich mit gejätet und entfernt, die groben Erdschollen bleiben so liegen. Über Winter frieren die Schollen durch und es entsteht eine Bodengare mit Krümelstruktur als Pflanzvorbereitung für das nächste Frühjahr. Das Leeren oder das Umsetzen des Komposts wird jetzt ebenfalls vorgenommen. Reifer Kompost kann auf dem umgegrabenen Beet verteilt werden und auch direkt um Sträucher, Gehölze und Bäume sowie im Rosen- und Staudenbeet verteilt und eingeharkt werden. So steht im Frühjahr nahrhafter Humusboden für das Wachstum der Pflanzen zur Verfügung.